Zum Hauptinhalt springen

Susanne Hennig-Wellsow

Bund kann und muss Streik bei der Bahn abwenden

Die Vorsitzende der LINKEN, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zur Streikankündigung der GDL bei der Deutschen Bahn:

Ich fordere die Bundesregierung auf, der Konzernleitung eine klare Ansage zu machen. Die Forderungen der Beschäftigten nach mehr Lohn, sicheren Betriebsrenten und einem Corona-Bonus sind absolut gerechtfertigt. Die Bahn darf sie nicht länger blockieren.

Es verträgt sich überhaupt nicht miteinander, erst Lokführerinnen und Lockführer, Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter und die Beschäftigten in der Instandhaltung und im Netzbetrieb als Corona-Helden zu feiern, ihnen dann aber die materielle Anerkennung zu verweigern.

Der Bund kann sich hier nicht hinter der Konzernleitung verstecken. Er ist der Eigentümer und trägt damit auch die Verantwortung.

Mit einem vernünftigen Angebot der Bahn an die Beschäftigten kann der für die kommende Woche von der GDL angekündigte Streik noch immer abgewendet werden. Bleibt dieses Angebot weiterhin aus, dann haben die Beschäftigten meine volle Unterstützung für einen Streik.

Zurück zur Übersicht

Auch interessant

  1. Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, warnen vor einer Aufspaltung der Deutschen Bahn:

    Weiterlesen

  1. Susanne Hennig-Wellsow

    Zu den Forderungen des Vorsitzenden der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, nach Zuschlägen für Pflegekräfte…

    Weiterlesen

  1. Janine Wissler

    Die Nachrichtenagentur dpa hat die bevorstehenden Preiserhöhungen im ÖPNV ausgewertet und teilweise erhebliche Anstiege festgestellt. Dazu sagt Janine…

    Weiterlesen